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Aachen

Aachen und Umgebung

 

1.        Im Mittelpunkt der Altstadt steht das Wahrzeichen Aachens, der Dom. Der unter Karl dem Großen um 800 als Pfalzkapelle erbaute Dom wurde als erstes deutsches Bauwerk in die UNESCO-Liste der Weltkulturgüter aufgenommen. Im Dom wurden in mehreren Jahrhunderten über 30 deutsche Könige gekrönt. In der Schatzkammer des Doms befinden sich sakrale Kunstschätze von einzigartigem Wert.

 

Der Dom ist täglich von 7-19 Uhr geöffnet. Während der Gottesdienste (bis 11 Uhr) besteht keine Besichtigungsmöglichkeit, Führungen finden mehrmals am Tag statt.
Tel. +49 (0) 2 41 47 70 91, Fax +49 (0) 2 41 47 70 91 50

 

 

Das vielseitige Wasserschloss Pfaffendorf in Bergheim bietet Erholung im Grünen, Konzerte und Informationen – für jeden etwas. Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Zinnen, Türmchen, Balustraden, Balkone und Figurenschmuck prägen sein Bild. Seit rund 40 Jahren sind hier das Zentralarchiv der Rheinbraun AG und ein interessantes Informationszentrum zum rheinischen Braunkohletagebau untergebracht.

 

Rheinbraun-Informationszentrum Schloss Pfaffendorf, Burggasse, D-50126 Bergheim, Tel. +49 (0) 22 71 75 12 00 43, Fax +49 (0) 2 27 17 51 14 77
Internet: www.rheinbraun.de, E-Mail: info@rheinbraun.de
geöffnet samstags und sonntags 10-17 Uhr, Gruppenbesuche nur nach Anmeldung, von Mai bis September sonntags nachmittags Konzerte bzw. Filmvorführungen

 

 

Über ein ausgedehntes Wegenetz kann man die 200 Meter hohe Außenkippe “Sophienhöhe” des Tagebaus Hambach erwandern. Am Wegesrand hat sich eine abwechslungsreiche Flora mit über 200 auftretenden Wildpflanzen angesiedelt. Oben genießt man einen herrlichen Blick über die Jülicher Börde, Kölner Bucht und Eifel, aber auch auf die riesigen Schaufelradbagger im benachbarten Braunkohlentagebau Hambach.

 

Rheinbraun AG, Stichwort “Sophienhöhe”, Abteilung SK, Stüttgenweg 2, D-50935 Köln, Tel. +49 (0) 22 14 80-0, Aussichtspunkt des Tagebaus Hambach unmittelbar am Fluss der Sophienhöhe, beide Attraktionen sind jederzeit zugänglich.

 

2.        Da Vincis unbekannte Spitzenleistung ist im Museum Zinkhütter Hof in Stolberg versteckt. Der Renaissancekünstler entwarf 1496 eine Spitzenschleifmaschine, die 1952 zu seinem 500. Geburtstag von einem Aachener Nadelfabrikanten nach den Plänen des Meisters gebaut wurde. In der Hauptsache dokumentiert das Museum jedoch die traditionsreiche Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte rund um die Aachener Nadel und den Werkstoff Zink.

 

Museum Zinkhütter Hof, Cockerillstraße 90, D-52222 Stolberg
Tel. +49 (0) 2 40 29 03 13-0, Fax +49 (0) 2 40 29 03 13-15
Internet: www.zinkhuetterhof.de
geöffnet dienstags bis freitags 14-18 Uhr, samstags und sonntags 10-18 Uhr
Führungen nach Vereinbarung, Tel. +49 (0) 2 40 21 34 96

 

3.        Kunstvolle und schöne Technik – so präsentier sich das Jugenstil-Wasserkraftwerk Heimbach in der Eifel. Die Maschinen werden angetrieben vom Wasser der Urfttalsperre, mit der das Kraftwerk über einen fast drei Kilometer langen Stollen und zwei Druckrohrleitungen verbunden ist. Eine ständige Ausstellung über die Historie der elektrischen Haushaltsgeräte zeigt dem Besucher den rasanten Wandel der Zeit

 

RWE Energie AG, Regenerative Stromerzeugung, Kraftwerk Heimbach, D-52396 Heimbach-Hasenfeld, Tel. +49 (0) 2 63 27 04-2 56
Führungen nur nach Vereinbarung, Internet: www.rweenergie.de