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Berlin

Berlins Umgebung

 

1.        Um den Verkehrsweg Wasser und die ├ťberwindung von Hindernissen geht es eine gute Autostunde n├Ârdlich von Berlin in Niederfinow. Das dortige Schiffshebewerk hebt oder senkt seit 1934 Schiffe aller Art in einem Rutsch um 36 Meter. Egal ob man auf der Besuchertrib├╝ne zusieht oder sich mit einem Ausflugsschiff ÔÇťliftenÔÇŁ l├Ąsst, dieser Trip ist jeden Umweg wert.

 

Tourist Information Eberswalde, Steinstra├če 3, D-16225 Eberswalde
Tel. +49 (0) 3 33 46 45 20

 

 

Ohne Preu├čenk├Ânig Friedrich II. w├Ąre das Oderbruch vielleicht noch heute das, was der Name vermuten l├Ąsst: eine feuchte, flussnahe Niederung, deren wenige Bewohner regelm├Ą├čig im Fr├╝hjahr mit nassen F├╝├čen zu k├Ąmpfen h├Ątten. Im Oderlandmuseum k├Ânnen Besucher nachvollziehen, welche Leistungen f├╝r die Urbarmachung des Oderbruchs erbracht werden mussten.

 

Oderlandmuseum Bad Freienwalde, Uchtenhagenstra├če 2, D-16259 Bad Freienwalde
Tel./Fax +49 (0) 33 44 20 56
ge├Âffnet dienstags bis freitags 10-17 Uhr, samstags und sonntags 13-17 Uhr, F├╝hrungen nach Absprache

 

2.        Keiner kann sagen, die Brandenburger h├Ątten null Bock auf Windm├╝hlen. Im Gegenteil: Allein in dieser Provinz nutzten Mitte des 19. Jahrhunderts mehr als 2000 Bockwindm├╝hlen die bewegende Kraft der Luft. Neben der Bockwindm├╝hle in Vehelfanz kann auch das Kreismuseum Oranienburg heute Technikfans begeistern.

 

Bockwindm├╝hle Vehelfanz und Kreismuseum Oranienburg, Breite Stra├če 1, D-16515 Oranienburg, Tel. +49 (0) 33 01 38 63
ge├Âffnet dienstags bis samstags 10-16 Uhr, sonntags 13-16 Uhr, F├╝hrungen nach Vereinbarung

 

3. Velten w├Ąrmt Berliner Luft. Allt├Ągliche und kuriose W├Ąrmespender der letzten 100 Jahre haben im Ofenmuseum ebenso ihren Platz wie keramische Ofenplatten und Ofenmodelle. Keramik dominiert hier ganz entschieden als Ofenmaterial. Nur ein Exemplar ist komplett aus Gusseisen entstanden.

 

Ofen- und Keramikmuseum Velten, Museum in der Ofenfabrik, Wilhelmstra├če 32, D-16727 Velten, Tel. +49 (0) 3 30 43 17 60
ge├Âffnet mittwochs bis freitags 11-17 Uhr, samstags und sonntags 13-17 Uhr, F├╝hrungen nach Vereinbarung

 

4. Rundfunksender Koenigswusterhausen

(suedoestlich von Berlin). Dort befindet sich auf dem Funkerberg der alte Sender, eine Sammlung historischer Elektronenroeheren, auch grosse Roehren, wie Klystrons und Wanderfeldroehren. Daneben befindet sich eine historische telefonvermittlung mit mechanischen Hebdrehwaehlern in einem der Raume. Mithilfe von zwei angeschlossenen Telefonen kann man den Waehlvorgang selbst verfolgen. Das Museeum ist am Tag des Denkmals eintrittsfrei besuchbar, an sonstigen Tagen gegen einen geringen Obulus. Am Tag des Denkmals wird gewoehnlich der dort befindliche Schiffsdieselmotor vorgefuehrt, der einen Generator treibt, mit dem der Sender frueher mit Strom versorgt wurde. Ein wahres Machwerk der Technik, welches ich nur empfehlen kann !

Fuer Informationen siehe http://www.senderkw.de/.

 

 

Berlin

 

3.        Auch versorgungstechnisch hat die Stadt einiges zu bieten: Das Kombi- Heizkraftwerk-Mitte geh├Ârt immerhin zu den Weltweiten Projekten der EXPO 2000. Mit gutem Grund: Das Kraftwerk arbeitet mit seinem Wirkungsgrad von satten 90 Prozent besonders umweltschonend und energieeffizient. Zukunftstr├Ąchtig: Brennstoffzellen im Einsatz zur Strom- und W├Ąrmeerzeugung. Das Brennstoffzellen-Demonstrationsprojekt Berlin im Heizwerk Treptow ist das Erste seiner Art in Europa.

 

Bewag Aktiengesellschaft, Kommunikation, Puschkinallee 52, D-12435 Berlin
Tel. +49 (0) 3 02 67-1 08 00, Fax +49 (0) 3 02 67-1 08 05
Internet: www.bewag.de

 

4.        Topmodern und vom Allerfeinsten ist das, was die Deutsche Bahn derzeit aus dem Lehrter Bahnhof macht. Die fassadenintegrierte Photovoltaikanlage rundet nicht nur die gro├čartige futuristische Architektur ab, sondern dient vor allem zur Stromerzeugung. Der Besuch vor Ort lohnt sich, in der roten Infobox wird das Verkehrskonzept rund um den Potsdamer Platz erl├Ąutert.

 

DB Projekt GmbH Knoten Berlin, ├ľffentlichkeitsarbeit, Martin-Luther-Stra├če 1-1a, D-10777 Berlin, Tel. +49 (0) 30 29 71 29 73

 

Wer sich in Berlin bewegt, kommt an der U-Bahn nicht vorbei. Schneller als mit diesem Verkehrsmittel geht es hier nicht und man kann die Fahrt mit einem technisch-historischen Streifzug durch Berlin verbinden. Zumal die U-Bahn, wie beispielsweise die U 1 , l├Ąngst nicht immer im Untergrund unterwegs ist und stattdessen gleich mehrfach im Berliner Stadtbild auftaucht. Wer sich f├╝r alte Viadukte und Bahnh├Âfe interessiert, sollte sich ein Tagesticket kaufen und an m├Âglichst vielen Stationen aussteigen.

 

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Potsdamer Stra├če 188, D-10783 Berlin
Tel. +49 (0) 3 02 56-0, Fax +49 (0) 3 02 56-79 00

 

5.        Unter den vielen sehenswerten Museen Berlins geh├Ârt das Deutsche Technikmuseum zu den herausragenden Beispielen von internationalem Rang. Schon der ├Ąu├čere Rahmen ÔÇô ein Bahnbetriebsgel├Ąnde und angrenzende Fabrikgeb├Ąude ÔÇô ist f├╝r sich genommen die Reise in die alte und neue Mitte Berlins wert. Viele der gezeigten Maschinen sind funktionsf├Ąhig, Vorf├╝hrungen gibt es in fast jeder Abteilung, und nicht selten werden auch die Besucher aktiv.

 

Deutsches Technikuseum Berlin, Trebbiner Stra├če 9, D-10963 Berlin, Tel. +49 (0) 3 02 54 84-0, Fax +49 (0) 3 02 54 84-1 75
ge├Âffnet dienstags bis freitags 9-17.30, samstags und sonntags 10-18 Uhr
Internet: www.dtmb.de

 

 

Potsdam

 

6.        Die drei gro├čen Parkanlagen Sanssouci, neuer Garten und Babelsberg sind f├╝r sich genommen schon mehrere ausf├╝hrliche Spazierg├Ąnge wert. Noch attraktiver werden sie durch die Bauwerke, die in ihnen zu finden sind. Im fast 290 Hektar gro├čen Park Sanssouci, im 18. Jahrhundert unter Friedrich II. entstanden, geh├Âren dazu selbstverst├Ąndlich Schloss Sanssouci, das Neue Palais und die Bildergalerie. Im neuen Garten ist das Marmorpalais am Heiligen See nach umfangreicher Restaurierung wieder f├╝r Besucher zug├Ąnglich. Auch das Hohenzollernschloss Cecilienhof, bekannt geworden durch die Potsdamer Konferenz von 1945, befindet sich in diesem nach englischem Vorbild gestalteten Park. Im Park Babelsberg steht nicht nur das Wohnschloss des ersten deutschen Kaisers Wilhelm I., hier bietet auch der Flatowturm ├╝berragende Blicke auf die Stadt und ihre Parks.

 

Besucherzentrum, An der Historischen M├╝hle, Postfach 60 14 62, D-14414 Potsdam
Tel. +49 (0) 3 31 96 94-2 00, Fax +49 (0) 3 31 96 94-1 07

 

Gegen M├╝hlen hatte der Alte Fritz, trotz anders lautender Legenden nicht allzu viel einzuwenden. Deshalb gab es immer M├╝hlen, die im Park von Sanssouci ihren Dienst versahen. Der 1791 erbaute Galerieholl├Ąnder war genau 70 Jahre in Betrieb, bevor er 1861 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Seit 1993 kann die historische M├╝hle wieder besichtigt werden.

 

Historische M├╝hle Sanssouci, ge├Âffnet von Mai bis Oktober t├Ągl. au├čer freitags 10-18 Uhr
Stiftung Preu├čische Schl├Âsser und G├Ąrten Berlin-Brandenburg, Besucherzentrum, An der Historischen M├╝hle, Postfach 60 14 62, D-14414 Potsdam
Tel. +49 (0) 3 31 96 94-2 00, Fax +49 (0) 3 31 96 94-1 07

 

Ein attraktives Ziel ganz anderer Art ist der Filmpark Babelsberg in Potsdam. Den Wilden Westen findet man hier neben orientalischen G├Ąrten, King Kong lebt nahe der mittelalterlichen Golemstadt, eine spektakul├Ąre Stuntshow, die Fantasy-Ausstellung ÔÇťCinefantasticÔÇŁ und sehr viel mehr bietet der Streifzug zwischen Studios und Filmkulissen am Stadtrand von Potsdam.

 

Filmpark Babelsberg, Gro├čbeerenstra├če, D-14482 Potsdam
Tel. +49 (0) 33 17 21 27 50, Fax +49 (0) 33 17 21 27 59

 

Versorgungstechnisches Highlight ist das Heizkraftwerk S├╝d der EVP Energieversorgung Potsdam GmbH. Der Strom- und W├Ąrmeerzeuger im S├╝den Potsdams ist mit einer Gas- und Dampfturbinen-(GuD)-Anlage ausgestattet, die mit umweltfreundlichem Erdgas befeuert wird und sich vor allem durch einen au├čerordentlichen hohen Wirkungsgrad auszeichnet.

 

EVP Energieversorgung Potsdam GmbH
D-14416 Potsdam
Tel. +49 (0) 33 16 61-10 00, Fax +49 (0) 33 16 61-11 53
Internet: www.evp-potsdam.de, E-Mail: info@evp-potsdam.de

 

7.        Technikfans, die sich eine gewaltige oben liegende Nockenwelle in (inzwischen elektrisch angetrieben) Bewegung aus n├Ąchster N├Ąhe ansehen m├Âchten, sind im Potsdamer Dampfmaschinenhaus bestens aufgehoben. Die von Borsig 1842 gebaute Zweizylinder-Dampfmaschine trieb einst die Wasserpumpen an, mit deren Hilfe die Wasserspiele im Park Sanssouci unter Druck gesetzt wurden.

 

Dampfmaschinenhaus Potsdam, Breite Stra├če 28, D-14467 Potsdam
ge├Âffnet von Mai bis Oktober, samstags und sonntags 10-12 und 13-17 Uhr
F├╝hrungen nach Vereinbarung mit Stiftung Preu├čische Schl├Âsser und G├Ąrten Berlin-Brandenburg.